TU Wien Informatics

BSc Medizinische Informatik UE 033 533

Das Bachelorstudium Medizinische Informatik vermittelt Ihnen eine vielseitige Mischung an Schlüsseltechnologien, technischen Verfahren und medizinischen Grundlagen. Wenn Sie sich für dieses Studium entscheiden, erhalten Sie eine optimale Ausbildung, um mit technischen Lösungen das Gesundheits- oder Sozialwesen zu verbessern.

Facts

  • Dauer: 6 Semester
  • Umfang: 180 ECTS
  • Abschluss: Bachelor of Science (BSc)
  • Sprache: Deutsch
  • Zugangsbeschränkung: Ja
  • Studienplan: PDF / Lehrveranstaltungen

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Das Studium

Was sind die Inhalte des Studiums?

Das Bachelorstudium Medizinische Informatik verbindet als Integrationsfach die Vermittlung von Schlüsseltechnologien und technischen Verfahren in Bereichen wie Life Sciences, Software und Requirements Engineering, Visualisierung und Usability, IT-Planung und -Betrieb, Datenschutz und Process Engineering mit der Ausbildung in medizinischen Grundlagen. Das Alleinstellungsmerkmal dieses Studiums liegt neben zahlreichen einschlägigen F&E-Themen in unterschiedlichen Bereichen der medizinischen Informatik vor allem am nachhaltigen und anhaltenden weltweiten Bedarf des Gesundheitssektors nach IT-Integration der gesamten Domäne sowie dem Erfordernis informationstechnischer Innovation der unterschiedlichen Teilsysteme.

Das Studium vermittelt Ihnen auf anspruchsvollem Niveau informatisch-technische, medizinische, softwaretechnische, mathematische und formale Grundlagen. Darüber hinaus erhalten Sie eine interdisziplinäre Grundausbildung, die Wissen und Fertigkeiten in klinischem Denken wie zum Beispiel diagnostische Prozesse und Dokumentation umfasst.

Welche Qualifikationen erwerbe ich?

Das Studium vermittelt Ihnen grundlegende Kenntnisse im Bereich der Informatik und ein kritisches Verständnis ihrer Theorien und Grundsätze sowie generell ein stabiles Grundlagen- und Methodenwissen u.a. in Algorithmen und Datenstrukturen, Architektur von Computer- und Softwaresystemen, Mathematik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Statistik, Mensch-Maschine-Interaktion und Programmierparadigmen.

Aufbauend auf diesen Kernkompetenzen der Informatik erwerben Sie Wissen und Kompetenzen in Gebieten wie bioelektrische Signalverarbeitung, medizinische Grundlagen, Life Sciences, Sicherheit und Recht. Sie lernen den Umgang mit bzw. die Anwendung von Gesundheitstelematiken, Technologieintegration, Qualitätsmanagement, Interaktionsdesign, Datenschutz und -sicherheit.

Durch das Studium bilden Sie wichtige fachliche und persönliche Kompetenzen aus, die Ihr Kreativitäts- und Innovationspotenzial fördern, Sie Probleme erkennen, analysieren und lösen lassen und Sie befähigen, Herausforderungen kritisch, teamfähig und verantwortungsvoll zu meistern. Sie stärken Ihre interdisziplinären und systemorientierte Denkweise und lernen Werkzeuge zu Entwurf- und Implementierungsstrategien anzuwenden.

Welche Berufsfelder eröffnet das Studium?

Mit dem Studienabschluss in Medizinischer Informatik ergeben sich für Sie zahlreiche Tätigkeitsfelder im Gesundheitswesen, etwa im Aufbau und Management von IT-Systemen. Sie sind dazu befähigt, Gesundheits-, Informations- und Kommunikationssysteme oder medizinische Software zu entwickeln und zu analysieren.

In Unternehmen am Gesundheitsmarkt sowie in einschlägigen öffentlichen Institutionen nehmen Sie eine Schlüsselrolle bei der Planung, Herstellung und Evaluation von Systemen als auch eine vermittelnde Rolle zwischen den technischen und medizinischen Bereichen ein. Sie können mit Ihrem erworbenen Wissen auch dabei helfen, klinische Prozesse zu verbessern und weiterzuentwickeln oder sich in der medizininformatischen Forschung engagieren.