Angehörige pflegen: Was leistet die Informatik?

  • 2018-02-28
  • Innovation
  • Social Responsibility

InformatikerInnen der TU Wien entwickeln neue Angebote und Tools, die den Alltag für pflegende Angehörige erleichtern.

Knapp 460.000 Personen, davon etwa zwei Drittel Frauen, beziehen aktuell Pflegegeld in Österreich. Der Großteil davon wird zuhause gepflegt - von Pflegediensten und/oder ihren Familien-Angehörigen. Im Zuge des Europäischen Forschungsprojekts TOPIC widmen sich ForscherInnen der TU Wien besonders den Bedürfnissen von pflegenden Angehörigen.

Unter der Leitung von Hilda Tellioglu, Professorin am Forschungsbereich Multidisciplinary Design der Fakultät für Informatik, entwickelten sie eine Onlineplattform für informelle PflegerInnen. CarePortfolio ist ein soziales Netzwerk, das Betroffene untereinander vernetzt, den Austausch von Erfahrungen, Hilfsmitteln und Tipps erleichtert und als Informationsquelle für relevante Veranstaltungen, Angebote und Empfehlungen zur Verfügung steht. Dazu gehören auch Online-Selbshilfegruppen sowie Chatrooms, in denen Betroffene Ratschläge von ExpertInnen erhalten.

Anlaufstellen und Ansprache bieten

Im Interview mit Ö1 erklärt Hilda Tellioglu, wie Informatik-Tools das Leben von pflegenden Angehörigen erleichtern können. Wichtig dabei ist es, Betroffene von ihrer Isolation zu befreien und ihnen ein hilfsbereites Umfeld zu ermöglichen, so die Projektleiterin. Nikolaus Scholz hat die Informatikerin für das Ö1-Magazin Radiokolleg interviewt - Nachzuhören auf Ö1.

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